2015: 40 Jahre Fachgruppe Geobotanik des Elbhügellandes

Am 24.1.2015 beging die FG Geobotanik ihr 40 jähriges Bestehen. Die sehr gut besuchte Festveranstaltung fand im traditionsreichen Drudebau, dem früheren Institut für Botanik der TU Dresden, statt. Hier befindet sich nicht nur das traditionsreiche Dresdner Herbarium, von hier aus nahm auch die botanische Erforschung des Elbhügellandes ihren Anfang.

Am 24.Januar 1975 beschlossen 27 Gründungsmitglieder im Rahmen des Kulturbundes die Bildung einer kreisübergreifenden Fachgruppe „Floristik des Elbhügellandes“ mit den Zielen der Schaffung einer Flora des Elbhügellandes, regelmäßige Weiterbildung und praktischen Naturschutz. Die Mitglieder kamen nicht nur aus Dresden, sondern auch aus den Kreisen Meißen, Pirna, Großenhain und Dippoldiswalde. Inzwischen ist die gewichtige Flora mit fast 2000 Verbreitungskarten von Pflanzenarten auf 768 Seiten als Gemeinschaftswerk der im Raum Dresden und Umgebung tätigen Botaniker erschienen.

Die Mitglieder erarbeiteten Würdigungen von NSG, beantragten FND, betreiben aktiven Artenschutz und führen praktische Pflegemaßnahmen aus, z.B. in Oberau, Bannewitz, Ketzerbachtal und Oelsen. Eine wichtige Mitarbeit erfolgte und erfolgt bei der Bearbeitung der Deutschlandkarten. Jede Flora ist Veränderungen unterworfen. Insofern hört die Arbeit nie auf. Auch das diesjährige Programm der Fachgruppe spiegelt das wider. Neben der reichen Flora der Elbseitentäler und der Bergwiesen um Gottgetreu werden wir auch die Ruderalflora der Industriebrachen und des Elbufers mit manch interessantem Neuankömmling (Neophyten), wie das Schmalblättrige Greiskraut aus Afrika, weiter untersuchen.