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Aug 03

Aktionen des NABU Regionalverbandes zum Tag der Stadtnatur am 26.5.18

Der Tag begann mit der alljährlichen Kräuterwanderung entlang der Elbe, die wieder gemeinsam mit der Ginkgo- und der Aeskulapapotheke veranstaltet wurde. Die hohe Teilnehmerzahl sprach für die Beliebtheit dieser NABU-Veranstaltung, profitieren doch die Teilnehmenden ganz besonders von dem Wissen über Heilkräuter vor unserer Haustür.

Im Kontext zu Standortbedingungen, Artenvielfalt auf unseren Elbwiesen und ökologischen Vernetzungen wurden hier die einheimischen Pflanzenarten, von denen ja unsere besonders geschützten Insekten und Vögel abhängig sind, angesprochen und deren Anwendung bei Krankheiten für den Menschen erläutert. So kann beispielsweise die Brennnessel besonders vielfältig verwendet werden und ist gleichzeitig ein wichtiger Bestandteil des Ökosystems, da viele Tierarten direkt oder indirekt von ihr abhängig sind. Auch der komplexe Zusammenhang zwischen dem Großen Wiesenknopf, dem Wiesenknopf-Ameisenbläuling (einem Schmetterling) und der Roten Gartenameise wurde kurz erläutert. An diesem Beispiel konnte anschaulich dargestellt werden, wie empfindlich ein Ökosystem sein kann, denn der Wiesenknopf-Ameisenbläuling ist direkt von den beiden anderen Arten abhängig. Verschwindet also eine davon, verschwindet auch der Schmetterling.

Ganztägig fand auf dem Marktplatz im Großen Garten am Jugend-Ökohaus eine bunte Präsentation in Form von Ständen verschiedener Umwelt- und Naturschutzvereine statt.

Neben dem NABU Regionalverband informierten auch der BUND, die Pfadfinder, Greenpeace, Rabenweisheit und die Sächsische Landesstiftung für Umwelt und Naturschutz zu verschiedenen Themen. ECOGON stellte das transportable Mini-Ökosystem als Brettspiel vor und lud zum mitspielen ein.

LindaMarktplatzSo konnten alle Altersklassen angesprochen werden.