Osterfeuer bitte mit Bedacht entzünden!

Holzhaufen bieten Tieren Unterschlupf / Verbrennung von Pflanzenabfällen
nicht zulässig

Pressemitteilung des NABU Sachsen

Ostern steht vor der Tür und mit ihm vielerorts traditionelle Osterfeuer. Oftmals werden Holz‐ und Reisighaufen entzündet – dabei bittet der NABU Sachsen um Vorsicht, denn die lodernden Feuer bergen einige Risiken für die Natur.

Häufig wird das Brennmaterial schon längere Zeit vor dem Osterfest aufgeschichtet. Viele Tiere, zum Beispiel der Hase und die Spitzmaus, nutzen die entstehenden Reisighaufen als Unterschlupf. Einige Vögel brüten sogar in den geschichteten Haufen. Deshalb rät Joachim Schruth vom NABU Sachsen, das Schnittholz erst kurz vor dem Abbrennen aufzuschichten: „So können die Kleintiere das geplante Osterfeuer nicht als Wohnstätte annektieren und das Feuer bedeutet für Igel, Mäuse und Co. keine Gefahr.“ Wurde der Holz‐ und Reisigstapel schon vor längerem angelegt, darf er eigentlich nicht mehr durch Abbrennen zerstört werden. In diesem Fall sollte das angehäufte Material am Tag des Anzündens vorher unbedingt vorsichtig umgeschichtet werden. So bekommen die Tiere die Möglichkeit, sich in Sicherheit zu bringen.

Die vollständige Presesmitteilung gibt es hier zu lesen.