Tierisch gute Landschaftsgärtner steigern Biodiversität

Jetzt Patenschaft beim NABU Sachsen übernehmen oder verschenken

Ziel des NABU ist es, Lebensräume für jene Tier- und Pflanzenarten zu schaffen, zu erhalten und zu
verbessern, die in der heutigen, zumeist intensiven und großflächigen Agrarlandschaft aussterben,
zum Beispiel Braun- und Schwarzkehlchen, Grauammer, Raubwürger, Neuntöter und Wiedehopf.
Dabei helfen dem NABU Sachsen tierische Landschaftsgärtner, die sogenannte
Offenlandlebensräume, wie sie in Sachsen beispielweise in den Tagebaufolgelandschaften
vorkommen, freihalten.

„Unsere Schafe verringern durch ihr Fraßverhalten den Aufwuchs von Büschen und Bäumen und
verhindern dadurch, dass langfristig Wald entsteht“, erklärt Dr. Maria Vlaic, Landesgeschäftsführerin
des NABU Sachsen. „Durch ihren Tritt entstehen kleine Störungen: kleinräumige Verdichtungen auf
der einen Seite, andererseits entstehen vegetationsfreie Stellen auf dem Boden, die für einige
Tierarten einen wichtigen Lebensraum darstellen. Der Dung der Schafe wiederum ist für
kotfressende Insekten von Bedeutung.“

Die NABU-Schafe sind zudem etwas Besonderes. Das Naturschutzgebiet „Kulkwitzer Lachen“ bei
Leipzig wird von einer alten und seltenen Haustierrasse beweidet: den Leineschafen.

Wer zum Beispiel vor Weihnachten noch auf der Suche nach einem besonderen Geschenk ist, kann
den NABU Sachsen unterstützen und eine PatenSCHAFt verschenken

Die PatenSCHAFt über 40 Euro pro Schaf besteht zunächst für zwölf Monate und
kann auf Wunsch um ein weiteres Jahr verlängert werden. Zudem kann eine Urkunde ausgestellt
werden und am Tag der offenen Tür im Jahr 2022 können die Patenschafe besucht werden.

Weitere Infos: www.patenSCHAFt.NABU-Sachsen.de

Dr. Maria Vlaic, Landesgeschäftsführerin NABU Sachsen
0341 337415-11
vlaic@NABU-Sachsen.de

Leineschafe, Foto: Ina Ebert